Moderationen

Von einer guten Moderation hängt oftmals der Erfolg einer Diskussionsveranstaltung ab. Ich moderiere Podiumsdiskussionen zu politischen Themen. Dabei ist mein Ziel, die Gesprächspartnerinnen und -partner gleichberechtigt zu Wort kommen zu lassen, den Diskussionsprozess aber so zu steuern, dass die wichtigsten Kontroversen für das Auditorium verständlich herausgearbeitet werden. Eine gewisse Leichtigkeit in der Gesprächsführung hilft, dieses Ziel zu erreichen. Auch eine seriöse Diskussion kann mit Humor geführt werden.

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„Flucht und Vertreibung – damals und heute“. Unter diesem Titel diskutierten Wissenschaftler, darunter Prof. Dr. Bernd Faulenbach, und Zeitzeugen der Flucht von 1945 und der der letzten Jahre die aktuelle Flüchtlingssituation vor dem historischen Hintergrund der Fluchtbewegungen zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Rund 150 Personen nahmen im Plenarsaal des Landtages von Nordrhein-Westfalen an dieser Diskussion teil, die am 18. Mai 2016 vom Landesverband Nordrhein-Westfalen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge veranstaltet und von mir moderiert wurde.

„Schaffen wir das, Europa? Die EU und die Flüchtlingsfrage“ war das Thema des 23. Leipziger Europaforums, das ichanlässlich der Leipziger Buchmesse am 19. März 2016  moderiert habe. Auf dem Podium waren zwei Mitglieder des Europäischen Parlaments, ein ehemaliger französischer Botschafter, eine Vertreterin der Europäischen Kommission sowie ein Mitarbeiter des Sächsischen Flüchtlingsrats. Veranstaltungsort war das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig.

Rund 500 Gäste zählte der 4. Donausalon, den die Landesvertretung Baden-Württemberg gemeinsam mit der Botschaft der Republik Serbien anlässlich der Internationen Tourismusbörse (ITB) am 10. März 2016 veranstaltete. Die Podiumsdiskussion, die Fragen der Identität im Donauraum, die Bedeutung der EU-Strategie für den Donauraum und die Rolle des Tourismus miteinander verband, wurde von Gästen aus Belgrad, Budapest und Stuttgart geführt und von mir moderiert. Zum Abschluss der Veranstaltung sprach der Staatsminister für Europa, Michael Roth.

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Foto: Landesvertretung Baden-Württemberg

Im November und Dezember 2015 habe ich beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zwei Workshops zur Erarbeitung eines Fortbildungskonzeptes moderiert. Der Volksbund, immerhin die größte auf Frieden und Verständigung gerichtete Bürgerinitiative in Deutschland, befindet sich in einem Reform- und Umstrukturierungsprozess, für dessen Erfolg die betriebliche Fortbildung von besonderer Bedeutung ist.

Am 23. November 2015 habe ich für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eine öffentliche Diskussion in Berlin moderiert, die den Weiterentwicklungsprozess des Volksbundes zum Gegenstand hatte. Ein Bericht findet sich hier, auf der Internetseite des Volksbundes. Teilgenommen haben neben Vertretern der beiden großen christlichen Kirchen die Politikwissenschaftlerin Prof. Gesine Schwan sowie der frühere Bundeswirtschaftsminister Michael Glos.

Bildschirmfoto 2015-12-13 um 14.30.07(Foto: Hilke Vollmer)

Am 29. und 30. Oktober 2015 habe ich das 4. Jahresforum der EU-Strategie für den Donauraum moderiert, das von der Landesregierung Baden-Württembergs sowie der Europäischen Kommission in Ulm ausgerichtet wurde. Über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und neue Informationen aufzunehmen.

Vom 15. bis 25. Juni 2015 habe ich die dritte Floating Danube Conference moderiert, eine Konferenzserie auf einem Flusskreuzfahrtschiff, das von Ruse in Bulgarien über Tulcea in Rumänien bis Wien zur Verfügung stand. Auch die beiden Vorgängerkonferenzen 2011 und 2013 wurden von mir moderiert. Unterschiedliche Gruppen haben an diesen Tagen verschiedene Themen besprochen, die jedoch alle mit der Verstärkung der Kooperation im Donauraum zu tun hatten. Auftraggeber war die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

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von links nach rechts: Der deutsche Botschafter in Serbien, Heinz Wilhelm, die stellvertretende serbische Ministerpräsidentin Kori Udovicki, Eckart Stratenschulte, auf der Floating Conference am 21. Juni 2015 während der Danube Floating Conference

In Vorbereitung auf die Floating Conference habe ich am 20. und 21. April 2015 in Wien ein Treffen von 60 jungen Erwachsenen moderiert,die in verschiedenen Clubs des Forums Alpbach organisiert sind und ein Spektrum von Armenien bis Österreich abgedeckt haben. Das Forum Alpbach Network möchte seine Kapazitäten stärker nutzen und in Projekten einsetzen. Die Diskussion in der österreichischen Hauptstadt sowie deren Fortsetzung bei der Floating Danube Conference sollen diesem Ziel dienen.

Wie seit einer Reihe von Jahren habe ich am im Kontext der Buchmesse in Leipzig am 14. März 2015 das „Leipziger Europaforum“ moderiert, das im Zeitgeschichtlichen Forum seinen festen Platz gefunden hat. Gäste aus Polen, Frankreich, den USA und Deutschland haben unter meiner Leitung die Frage diskutiert: „Droht Europa ein neuer Kalter Krieg?“ Der Veranstaltungsraum war trotz vieler konkurrierender Veranstaltungen voll, die Aktualität des Themas ist vielen Menschen klar.

Leipzig

Nicht alle Tage hat man ein Podium, wie ich es am 5. November 2014 in der britischen Botschaft in Berlin moderieren konnte: Neun Außenminister, darunter Bundesaußenminister Steinmeier und der britische Außenminister Hammond, im Gespräch mit sieben ihrer Kolleginnen und Kollegen aus dem westlichen Balkan. Thematisch drehte sich das Gespräch um die weitere Entwicklung in den westlichen Balkanstaaten.AM-Disk

Bildschirmfoto 2015-04-19 um 18.05.47

Gespräch mit dem amerikanischen Botschafter in Berlin

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